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Hygienemaßnahmen bei Gottesdiensten

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Mit der neuen Coronabekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz gelten ab sofort auch für Gottesdienste wieder strengere Maßnahmen.

Zutritt erfolgt nach der Kontrolle der 3G-Bestimmungen - geimpft, genesen, getestet (bei Tests gilt nur ein offizieller Nachweis eines anerkannten Testzentrums, welcher nicht älter als 24 Stunden sein darf).

Eine medizinische Maske muss während des kompletten Gottesdienstes getragen werden.

Gemeindegesang ist möglich, jedoch nur mit Maske.

Es ist ein 1,5m Mindestabstand einzuhalten. (Angehörige eines Hausstands dürfen zusammensitzen.)

Kinder bis einschließlich 6 Jahre sind von der Maskenpflicht befreit.

Wir danken Ihnen von Herzen für Ihr Verständnis!

Öffentliche Auslegung des Haushaltsplanes 2021

KGM Montabaur
Öffentliche Auslegung des Haushaltsplanes 2021

Der Haushaltsplan unserer Kirchengemeinde liegt in der Zeit vom 06.12. bis 13.12. während der Bürozeiten im Gemeindebüro (Koblenzer Str. 5) aus. Bitte vereinbaren Sie zur Einsichtnahme telefonisch einen Termin unter der Nummer: 02602-90922. Zutritt erfolgt nach der Kontrolle der 3G-Bestimmungen - geimpft, genesen, getestet (bei Tests gilt nur ein offizieller Nachweis, welcher nicht älter als 48 Stunden sein darf)

Unsere Konfifreizeit in Kirchähr

Vom 29.- 31.10.21 fand unsere Konfifreizeit in Kirchähr statt. Es war eine schöne Zeit, gefüllt mit Lachen, Spielen, Singen und Austauschen.

Geleitet wurde die Freizeit von Anna Meschonat und dem Team, außerdem unserem Gemeindepädagogen Hieu Duong. Stets begleitet wurden wir von dem Stichwort der Gnade Gottes, zu dem verschiedene Workshops und Stunden gestaltet wurden, außerdem fand jeden Abend eine Andacht statt.

Am ersten Tag unternahmen wir eine Fackelwanderung, bei dem die Konfirmanden über ihren Schatten springen mussten und ein Stück alleine durch das Dunkle laufen sollten. Danach fand eine Andacht statt, die bereits das Thema des nächsten Tages ansprach und zum Nachdenken anregte.

Am zweiten Tag fand vormittags der Workshop mit dem Titel „Scherben und Gold“ statt, bei dem man sich mit den Sachen beschäftigen sollte, die im Leben zerbrochen sind und wie daraus Neues entstehen kann. Nachmittags fingen wir an, in Kleingruppen den Gottesdienst für Sonntag vorzubereiten, den die Konfirmanden mit ihren eigenen Ideen gestalten sollten. Daraufhin schauten wir den Film „Luther“, wodurch der Reformationstag thematisiert wurde. Es folgte eine lockere Stunde, gefüllt mit Spielen und Reden. Am späten Abend fand eine Andacht statt, gestaltet von Hieu, die die Konfirmanden zur Zusammenarbeit aufforderte und erneut die Schwächen ansprach, die jeder Mensch hat.

Am letzten Tag feierten wir den, von den Konfirmanden vorbereiteten Gottesdienst, bei dem die Gruppen ihre jeweiligen Ergebnisse zusammentrugen. Nach dem Aufräumen hielten wir eine Abschlussrunde und spielten.

Es war eine intensive Zeit, in der wir uns alle besser kennenlernten, sehr persönliche Momente miteinander teilten, sehr viel zusammen lachten und wundervolle Tage zusammen verbringen durften. Es war beeindruckend, sehen zu dürfen, wie mutig und ehrlich die Konfirmanden agierten und ihre Gedanken teilten und wie gut sie zusammenarbeiten.

- Paula Jochens (Konfi-Teamerin)

Letzter Gottesdienst am Reformationstag - Abschied von der Lutherkirche in Montabaur

In einem festlichen Gottesdienst hat die Evangelische Kirchengemeinde Montabaur Abschied von der Lutherkirche genommen. Rund 100 Menschen nutzten die Gelegenheit am letzten Gottesdienst in der Kirche teilzunehmen, die im Anschluss entwidmet wurde.

Pfarrerin Anne Pollmächer begrüßte die Anwesenden und wies auf die vielen Begegnungen mit Gott und zwischen Menschen hin, die in der 54-jährigen Geschichte der Lutherkirche in dem Gebäude stattfanden. „Vieles können wir nicht in Worte fassen, was jetzt in uns vorgeht“, sagte Pollmächer. In seiner Predigt sprach Dekan Dr. Axel Wengenroth über die wechselhaften Zeiten, in denen wir leben. Kriege überall auf der Welt, die Corona-Pandemie, der Klimawandel, die aktuelle Teuerung, all das seien Themen, mit denen sich auseinanderzusetzen gälte. Auf die damit verbundenen Veränderungen beobachte er drei verschiedene Reaktionen, sagte Wengenroth. Erstens Menschen, die die Veränderung leugnen, indem sie zum Beispiel Corona verharmlosen und den Klimawandel für nicht menschengemacht halten; zweitens Menschen, die unbedingt am Status quo festhalten wollen und aus Angst vor Veränderung den Kopf in den Sand stecken. Und drittens „Menschen, die die Veränderung aktiv angehen, um neue Möglichkeiten zu entdecken, die Zukunft nicht zu erleiden, sondern zu gestalten.“ Besonders junge Leute legten sich da gerade sehr ins Zeug, erwähnte Wengenroth mit Blick auf die Klimadebatte. Die drei Reaktionen ließen sich auch bei Veränderungen in der Kirche beobachten, sagte der Dekan. Durch die stetige Reduktion der Kirchenmitgliederzahlen werde sich die Zahl der Pfarrstellen in den nächsten Jahren verringern, kirchliche Gebäude kämen auf den Prüfstand. „Das Ideal der Vereinskirche ist passé“, sagte Wengenroth. Aber auch in dieser Situation gebe es Menschen, die die Veränderung annehmen und neue Wege der Verkündigung und des kirchlichen Lebens suchen. „Wir müssen manches Liebgewordene loslassen, können aber Neues entdecken und dabei unseren Glauben ergründen“, sagte der Theologe. „Wir sind zum Aufbruch aufgefordert.“ Wichtig dabei sei: diese Bewegung gehe von Gott aus. „Unsere menschlichen Kriterien wie Geld oder Höhe der Kirchtürme spielen keine Rolle, Gottes Kriterien sind andere.“ Er könne nicht umhin am heutigen Reformationstag Luther zu zitieren, der 1539 schrieb: „Denn wir sind es doch nicht, die da könnten die Kirche erhalten; unsere Vorfahren sind es auch nicht gewesen; unsere Nachkommen werdens auch nicht sein; sondern der ist's gewesen, ist's noch, wirds sein, der da spricht: „Ich bin bei euch bis zur Welt Ende“. Der Bau der Lutherkirche möge 1967 richtig gewesen sein – doch nun sei es Zeit das Lutherzentrum in dankbarer Erinnerung, aber ohne Sentimentalitäten zurück zu lassen, sagte der Dekan. Es sei der richtige Schritt, um mit leichtem Gepäck unterwegs zu sein. Zum Abschluss seiner Predigt ermutigte Wengenroth die Gemeinde mit einer Liedzeile aus einem bekannten Kirchenlied von August Hermann Franke:“ Wir gehen an unseres Meisters Hand und unser Herr geht mit.“ Die musikalische Gestaltung des Abschiedsgottesdienstes lag beim Singkreis, Sophie Jungbluth an der Violine und Ingo Jungbluth sowie Leo Wildauer der Orgel.

Da die Lutherkirche ursprünglich eine Garnisonskirche war, d.h. für die stationierten Soldaten in der Region erbaut wurde, sprach Militärdekan Thomas Balzk aus Koblenz ein Grußwort. Das Evangelische Militärpfarramt Koblenz I ist zuständig für die Standorte Diez, Koblenz, Lahnstein und zugehörig zum Militärdekanat Köln. Balzk wies darauf hin, dass die Gemeinde der Tempel des lebendigen Gottes sei und nicht abhängig von einem bestimmten Gebäude. Er selbst habe sechs Monate lang in Mali Gottesdienst in einem Zelt gefeiert und dort Kirche erlebt.

Weitere Grußworte kamen von Pfarrer Stefan Salzmann von der Katholischen Pfarrei St. Peter Montabaur, von Stadtbürgermeisterin Gabriele Wieland und Verbandsbürgermeister Ulrich Richter-Hopprich. Im Anschluss an den Festgottesdienst waren die Besucher zu einem Kaffee im Kirchengebäude eingeladen.

Hintergrund: Der erhebliche Sanierungsstau beider evangelischer Kirchen in Montabaur – der denkmalgeschützten Pauluskirche und der Lutherkirche - und die zurückgehenden Mitgliederzahlen führen dazu, dass sich die Evangelische Kirchengemeinde Montabaur von der Lutherkirche trennt. Im Frühjahr 2021 wurden die Kirche und die Nebengebäude an einen Investor verkauft, der auf dem 8000 Quadratmeter großen Gelände Wohnbebauung realisieren wird. Mit der gewonnenen finanziellen Schwungmasse soll ein modernes, barrierefreies und energetisch konzeptioniertes Gemeindezentrum an der, nur einem Kilometer entfernten, Pauluskirche entstehen.

Bildband von der Lutherkirche

KGM Montabaur
Bildband von der Lutherkirche

In Zusammenarbeit mit dem Fotostudio Nitz ist ein schöner Bildband zur Lutherkirche entstanden. Er ist ab sofort zum Preis von 15 EUR in der Tourist-Information Montabaur (Großer Markt 12) erhältlich.

Einige Bilder vom Entwidmungsgottesdienst der Lutherkirche am 31.10.2021

ZDF-Fernsehgottesdienst aus Montabaur

Der ZDF-Fernsehgottesdienst aus unserer Lutherkirche in Montabaur vom 22.08.2021 hat unsere Verabschiedungsveranstaltungen unter dem Titel "Jeder Tag hat eine Zukunft" eingeleitet.

Hier ein Link zum Gottesdienst:

www.zdf.de/gesellschaft/gottesdienste/evangelischer-gottesdienst-450.html

 

 

 

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