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Evangelische Kirchengemeinde Montabaur

Liebe Gemeinde,

mein Name ist Lisa Maria Tumma und ab dem 1. August bin ich Ihre neue Pfarrerin in Montabaur.

Ich bin 1990 in Hünstetten im Taunus geboren und dort aufgewachsen. Mein Elternhaus war nicht besonders kirchlich, aber der Religionsunterricht in der Schule hat mich begeistert: das Nachdenken, diese Offenheit und die unfertigen Antworten. Trotzdem wäre es mir nie in den Sinn gekommen, Pfarrerin zu werden.

Erst meine Lehrerin hat mich auf die Idee gebracht und zum Theologiestudium motiviert. Zum Glück. Denn ich finde: Pfarrerin ist der schönste Beruf der Welt.

Das Nachdenken über Theologie, die Offenheit und die unfertigen Antworten begeistern mich immer noch. Und gleichzeitig ist der Beruf so wunderbar lebensnah:

Ich darf Menschen in den wichtigsten Momenten ihres Lebens begleiten, zu Hochzeiten, Taufen und an Sterbebetten. Ich darf Gottesdienste feiern, klassisch Sonntagsmorgens oder ganz neu und anders.
Ich darf von dem erzählen, woran ich glaube, was mir Freude macht und mich tröstet – in Gesprächen, im Radio oder auf Instagram.
Ich darf mit Schulkindern und Konfis über das Leben nachdenken und von dem hören, was ihnen Mut und Hoffnung macht.
Ich darf Kirche erleben und mitgestalten, so wie ich sie träume: ansprechend, fröhlich, nachdenklich, offen, bewegend.

Ich glaube, Montabaur ist dafür genau der richtige Ort. Eine Gemeinde, in der was los ist, die in den letzten Jahren mutige Schritte gegangen ist und weitergeht, wo ganz viele Menschen sich einbringen und engagieren für ihren Glauben.
Ich freue mich wahnsinnig, jetzt ein Teil dieser Gemeinde zu sein, hier anzukommen – zusammen mit meinem Mann und unserer Hündin Emmi – loszulegen und Sie hoffentlich ganz bald persönlich kennenzulernen.

Es grüßt Sie, Lisa Maria Tumma

Evangelische Kirchengemeinde Montabaur

Liebe Leserinnen und Leser,

erinnern Sie sich noch? Im September des Jahres 2019 habe ich mich Ihnen schon einmal im Gemeindebrief vorgestellt. Während der Elternzeit von Anne Pollmächer sowie Anna und Maurice Meschonat war ich mit einer 50% Stelle zu Vertretungsdiensten in der Gemeinde eingesetzt.
Als Gemeindeglied und durch meine Arbeit in der Evangelischen Erwachsenenbildung kannte ich die Gemeinde schon und freute mich auf die Mithilfe bei Kasualien und Gottesdiensten. Doch es kam ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte. Anfang des Jahres 2020 hatte uns die Coronapandemie fest im Griff. Nun waren Phantasie und Kreativität gefragt, damit aus sozialer Distanz keine Isolation und aus Abstandhalten nicht Entfremdung werden konnte. Der Gemeindebrief erschien als Extrablatt, Gottesdienste waren online zu sehen, zwischenzeitlich waren wir zu Gast in der katholischen Kirche, digitale Konferenzen wurden zur Normalität, Hochzeiten und Konfirmationen wurden auf unbestimmte Zeiten verschoben, Taufen und Beerdigungen erfolgten im ganz kleinen Rahmen, statt Besuche zu machen wurde telefoniert und es galt ständig neue Hygieneregeln umzusetzen.
All das und noch viel mehr hat uns in dieser Zeit als Gemeinde bewegt und wir haben es gemeinsam bewältigt, bis ich mich im August des Jahres 2020 wieder verabschiedet habe, um einen anderen Vertretungsdienst anzutreten.
Mich haben die Erfahrungen in der Gemeindearbeit während der Coronapandemie nachdenklich gemacht und den Entschluss reifen lassen, die Arbeit in der Evangelischen Erwachsenenbildung aufzugeben und wieder als Gemeindepfarrerin zu wirken.
Seit 1. Februar 2022 bin ich als Inhaberin der halben Pfarrstelle II Wallmerod tätig. Außerdem wurde ich nach dem Stellenwechsel des Ehepaares Meschonat ab Mai 2022 wieder mit 50 % zu Vertretungsdiensten in der Kirchengemeinde Montabaur eingesetzt. Ich konnte an Bekanntes anknüpfen, Menschen neu und wieder begegnen und mit ihnen zusammen singen und arbeiten. So war es für mich naheliegend, aus der Vertretung einen ständigen Dienst zu machen. Ich freue mich sehr, dass meine Bewerbung auf die 50 % Pfarrstelle III angenommen wurde und ich ab 1. August als Gemeindepfarrerin in Montabaur tätig sein kann.

Für alle, die mich noch nicht kennen:
Ich bin verheiratet und habe eine erwachsene Tochter. Außerdem gehören ein Hund, eine Katze und mittlerweile drei Hühner zu unserem Haushalt.
Wenn alle versorgt sind und der Beruf mir ein wenig Zeit lässt, verbringe ich diese gerne im Garten, um mit allen Sinnen zu erleben, was Gott uns versprochen hat, was jederzeit Hoffnung und Mut macht und gerade in schwierigen Zeiten trägt:
„Solange die Erde steht, soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht.“ (Gen 8,20-22) Ich wünsche uns viele gelungene Begegnungen und eine Zeit des guten Miteinanders.

Ihre Pfarrerin Sabine Jungbluth

25-jähriges Dienstjubiläum unserer Sekretärin

Unsere Sekretärin im Gemeindebüro, Frau Ute Kaiser, konnte am Mittwoch, den 1. Dezember 2021 ihr 25-jähriges Dienstjubiläum in unserer Kirchengemeinde feiern.

Dafür bekam sie von Pfarrerin Anne Pollmächer einen großen Blumenstrauß überreicht. Außerdem organisierte Frau Pollmächer am 1. Dezember einen kleinen Überraschungsempfang, bei dem Pfarrer Maurice Meschonat, unsere weitere Gemeindesekretärin Ingrid Hofmann, Alexander Böhler von Seiten des Kirchenvorstandes und Brigitte Schimmel von der Beratungsstelle des Weißen Kreuzes e.V. anwesend waren. Dabei wurde gemeinsam auf die ereignisreiche 25-jährige Dienstzeit zurückgeblickt.

Frau Kaiser ist unsere unverzichtbare Stütze und Koordinatorin im Gemeindebüro, die inzwischen so manche Pfarrer/in hat kommen und gehen sehen. Sie ist eine unerschütterliche Stütze in unserer Gemeindeverwaltung und für viele Menschen in unserer Gemeinde ein wichtiges und vertrautes Gesicht.

Der gesamte Kirchenvorstand spricht Frau Kaiser seinen großen Dank und die besten Segenswünsche aus!

(Text: Maurice Meschonat)

Unsere Konfifreizeit in Kirchähr

  • KGM Montabaur
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Unsere Konfifreizeit in Kirchähr

Vom 29.- 31.10.21 fand unsere Konfifreizeit in Kirchähr statt. Es war eine schöne Zeit, gefüllt mit Lachen, Spielen, Singen und Austauschen.

Geleitet wurde die Freizeit von Anna Meschonat und dem Team, außerdem unserem Gemeindepädagogen Hieu Duong. Stets begleitet wurden wir von dem Stichwort der Gnade Gottes, zu dem verschiedene Workshops und Stunden gestaltet wurden, außerdem fand jeden Abend eine Andacht statt.

Am ersten Tag unternahmen wir eine Fackelwanderung, bei dem die Konfirmanden über ihren Schatten springen mussten und ein Stück alleine durch das Dunkle laufen sollten. Danach fand eine Andacht statt, die bereits das Thema des nächsten Tages ansprach und zum Nachdenken anregte.

Am zweiten Tag fand vormittags der Workshop mit dem Titel „Scherben und Gold“ statt, bei dem man sich mit den Sachen beschäftigen sollte, die im Leben zerbrochen sind und wie daraus Neues entstehen kann. Nachmittags fingen wir an, in Kleingruppen den Gottesdienst für Sonntag vorzubereiten, den die Konfirmanden mit ihren eigenen Ideen gestalten sollten. Daraufhin schauten wir den Film „Luther“, wodurch der Reformationstag thematisiert wurde. Es folgte eine lockere Stunde, gefüllt mit Spielen und Reden. Am späten Abend fand eine Andacht statt, gestaltet von Hieu, die die Konfirmanden zur Zusammenarbeit aufforderte und erneut die Schwächen ansprach, die jeder Mensch hat.

Am letzten Tag feierten wir den, von den Konfirmanden vorbereiteten Gottesdienst, bei dem die Gruppen ihre jeweiligen Ergebnisse zusammentrugen. Nach dem Aufräumen hielten wir eine Abschlussrunde und spielten.

Es war eine intensive Zeit, in der wir uns alle besser kennenlernten, sehr persönliche Momente miteinander teilten, sehr viel zusammen lachten und wundervolle Tage zusammen verbringen durften. Es war beeindruckend, sehen zu dürfen, wie mutig und ehrlich die Konfirmanden agierten und ihre Gedanken teilten und wie gut sie zusammenarbeiten.

- Paula Jochens (Konfi-Teamerin)

Gut besuchter „letzter“ GoIn aus der Lutherkirche in Montabaur

Spende ging an die Notfallseelsorge Westerwald

Über 90 Menschen besuchten am Sonntag, 24.10.2021 den GoIn – das letzte Mal in der Lutherkirche. Es war eine besondere Atmosphäre. Mit dem Thema „Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser?“ konnte das GoIn-Team das ganze Spektrum des Leitgedankens „Vertrauen“ ausschöpfen.

Im Theateranspiel wurde verdeutlicht, wie anstrengend ein Leben sein kann, wenn nur Kontrolle zählt. Dagegen wurde von Pfarrerin Anne Pollmächer die ganze Bandbreite zum Vertrauen auf Gott, aber auch zum Vertrauen in zwischenmenschliche Beziehungen aufgezeigt.

Die Musikband sprach die Gottesdienstbesucher mit wunderschönen Lob-Preis-Liedern an. Der GoIn wurde abgerundet durch ein meditatives Angebot, das viele Gäste des Gottesdienstes annahmen. Sie konnten sich u.a. persönlich segnen lassen oder eine Postkarte an einen lieben Menschen schreiben. Diese Postkarten wurden vom Pfarrbüro versendet, so dass viele Adressaten die nächsten Tage direkt aus dem GoIn einen „Segensgruß“ bekamen. Mit einer Kollekte von über 300,00 Euro wurde an die Notfallseelsorge gespendet. Pfarrerin Ulrike Braun-Steinebach, die seit vielen Jahren die Notfallseelsorge im Westerwald leitet, informierte zuvor sehr persönlich über diese wichtige Arbeit.

Zum Schluss des Gottesdienstes dankte GoIn-Teamleiterin Anne Schäfer-Bösch allen Beteiligten, die den GoIn, der seit 2007 in der Regel vier Mal im Jahr in der Lutherkirche stattfand, mitgestaltet haben. Dazu gehört die Musikband, das Anspiel-Team, das Segensteam, das Dekorationsteam, das Pfarrteam und last but not least Stefan Schäfer, der für die gesamte Technik verantwortlich gewesen ist.

„Wir wollen nicht aufhören, dafür ist uns der GoIn und die GoIn-Besucher zu wichtig, aber wir müssen jetzt Altes loslassen und mit etwas Neuem beginnen. Wann, wo und wie der nächste GoIn aussieht, können wir noch nicht sagen. Aber wenn es soweit ist, werden wir rechtzeitig über Gemeindebrief, Homepage sowie die heimischen Medien berichten“, so Anne Schäfer-Bösch.

Mit einem abschließenden Lagerfeuer im Innenhof des Lutherzentrums konnten sich die Besucher bei Tee, Gebäck und guten Gesprächen stärken.

KGM Montabaur
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