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Gottesdienst zum Bewerbungsverfahren

privat
Pfarrerin in Neuhäusel

Herzliche Einladung:

Im  Rahmen des Bewerbungsverfahrens stellt sich Pfarrerin Lisa Tumma im  Gottesdienst am 1.5. um 10:00 Uhr in der Pauluskirche vor. Im Anschluss gibt es beim KIrchenkaffee die Gelegenheit mit Pfarrerin Tumma ins Gespräch zu kommen

Zukunftswald auf dem Köppel

KGM Montabaur
Pfarrer Stefan Salzmann und Pfarrerin Anne Pollmächer

Über 100 Christinnen und Christen pflanzten 800 Bäume im Rahmen der ökumenischen Pflanzaktion.

„Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“ Mit diesem dem Reformator Martin Luther zugeschriebenen Satz fasste der Vorsitzende vom NABU Montabaur und Umgebung Roger Best die Begeisterung und die Motivation zusammen, die er als Kooperationspartner und Vater mit seinen Kindern bei dem ökumenischen Projekt „Klima-Zukunftswald Montabaurer Höhe“ spürte.

Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmen aus drei Generationen übergaben in zwei Pflanzgruppen in einem vom Forstamtsleiter Friedbert Ritter, Forstwirtschaftsmeister Johannes Hutter und Waldklimaförster Oskar Thamm präparierten Areal im Schatten der Alarmstange die Baumsetzlinge der Obhut der Erde.

Zu Beginn der Aktion betete Pastoralreferent Markus Neust zusammen mit Pfarrerin Anne Pollmächer das Schlussgebet der Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus, der diesen Brief im Jahr 2015 an alle „Menschen guten Willens“ als Zielgruppe verfasst hatte und zu aktiven Klimaschutz und zur Bewahrung des Planeten Erde aufgerufen hatte.

„Allmächtiger Gott,

der du in der Weite des Alls gegenwärtig bist

und im kleinsten deiner Geschöpfe,

der du alles, was existiert,

mit deiner Zärtlichkeit umschließt,

gieße uns die Kraft deiner Liebe ein,

damit wir das Leben

und die Schönheit hüten.

Überflute uns mit Frieden,

damit wir als Brüder und Schwestern leben

und niemandem schaden.

Gott der Armen,

hilf uns,

die Verlassenen und Vergessenen dieser Erde,

die so wertvoll sind in deinen Augen, zu retten.

Heile unser Leben,

damit wir Beschützer der Welt sind und nicht Räuber,

damit wir Schönheit säen und nicht Verseuchung und Zerstörung.

Rühre die Herzen derer an,

die nur Gewinn suchen auf Kosten der Armen und der Erde.

Lehre uns, den Wert von allen Dingen zu entdecken

und voll Bewunderung zu betrachten;

zu erkennen, dass wir zutiefst verbunden sind

mit allen Geschöpfen auf unserem Weg zu deinem unendlichen Licht.

Danke, dass du alle Tage bei uns bist.

Ermutige uns bitte in unserem Kampf für Gerechtigkeit, Liebe und Frieden.“

 

Über 800 Setzlinge für sieben – das ist eine heilige Zahl - verschiedene Baumarten wie Traubeneichen, Stieleichen, Weißtannen, Bergahorn, Vogelbeeren, Rotbuchen und Winterlinden wurden eingepflanzt. „Dieser Punkt hier oben auf der Montabaurer Höhe ist ja symbolisch“, fasste Forstamtsleiter Friedbert Ritter die Bedeutung der ökumenisch initiierten Pflanzaktion zusammen. „Hier kommen viele Gemeinden zusammen. 21 Waldbesitzer treffen sich hier. Es ist der höchste Punkt und ist ein Symbolpunkt geworden für die Verletzlichkeit unserer Erde.“ Der Klimawandel habe hier in den Jahren 2018 bis 2020 durch die Extremereignisse eine Situation für die Baumart Fichte geschaffen, der man nicht mehr Herr geworden sei. „Umso mehr ist es aber auch eine schöne Betrachtungslinie, dass das gemeinschaftlich Verbindende hier oben weiter wächst.“ Der Wald sei etwas Menschengemachtes, auf dem Menschen Einfluss nähmen. „Wir Menschen brauchen den Wald als Klimaraum, wir brauchen ihn für unsere Versorgungsleistungen Holz und Wasser, hier ist ein Raum der Begegnung, des Rückzugs, der Freizeitgestaltung.“ Ritter zeigte sich von der Teilnehmerzahl an der Aktion überwältigt. „Vielleicht kann diese ein Impuls sein, diesem Ort hier oben auch im Bereich des Gemeinschaftsgeistes auch eine entsprechende Note zu geben.“

Ulrich Rothkegel, Vorsitzender des Sachausschusses Erwachsenenbildung des Pfarrgemeinderats St. Peter Montabaur und Stelzenbachgemeinden, zeigte sich als Mitinitiator hocherfreut über die hohe Teilnehmerzahl. Wer über den Köppel gehe und die Entwicklung der vergangenen Jahre verfolgt habe, dem habe es immer gedrängt, auf irgendeine Weise helfen zu können. „Das wir das heute so tun konnten, macht uns glücklich letztendlich.“

Gesamtkoordinator Pastoralreferent Markus Neust zeigte sich am Ende der Aktion erleichtert. „Ich bin sehr froh, dass wir diese Aktion nach einer coronabedingten Verschiebung im Herbst jetzt im Frühjahr endlich durchführen konnten. Die Idee dazu war schon vor zwei Jahren gewachsen. Alle Gruppen waren heute vertreten: Erwachsene der Kirchengemeinden, der NABU, Familien mit ihren Kindern, unter anderem auch der Verbandsbürgermeister, Messdiener, evangelische Jugendliche, Pfadfinder, eine Lehrerin mit Schülern Ihrer Klasse und auch Menschen, die einfach etwas tun wollten. Es war mir ein Herzensanliegen und es kann und soll an diesem Ort noch weitergehen: frei nach dem Motto der gemeinsamen Dialog- und Handlungsreihe WERT.VOLL.LEBEN – Gemeinsam Verantwortung für die Zukunft übernehmen!“. Gerade in einer Zeit so großer Hoffnungslosigkeit tue es gut, ein Zeichen gegen die Ohnmacht zu setzen. „Auch die Gemeinschaft ist ein wichtiger Punkt: das haben wir gemacht! Wie Erich Kästner gesagt hat: es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“

25-jähriges Dienstjubiläum unserer Sekretärin

Unsere Sekretärin im Gemeindebüro, Frau Ute Kaiser, konnte am Mittwoch, den 1. Dezember 2021 ihr 25-jähriges Dienstjubiläum in unserer Kirchengemeinde feiern.

Dafür bekam sie von Pfarrerin Anne Pollmächer einen großen Blumenstrauß überreicht. Außerdem organisierte Frau Pollmächer am 1. Dezember einen kleinen Überraschungsempfang, bei dem Pfarrer Maurice Meschonat, unsere weitere Gemeindesekretärin Ingrid Hofmann, Alexander Böhler von Seiten des Kirchenvorstandes und Brigitte Schimmel von der Beratungsstelle des Weißen Kreuzes e.V. anwesend waren. Dabei wurde gemeinsam auf die ereignisreiche 25-jährige Dienstzeit zurückgeblickt.

Frau Kaiser ist unsere unverzichtbare Stütze und Koordinatorin im Gemeindebüro, die inzwischen so manche Pfarrer/in hat kommen und gehen sehen. Sie ist eine unerschütterliche Stütze in unserer Gemeindeverwaltung und für viele Menschen in unserer Gemeinde ein wichtiges und vertrautes Gesicht.

Der gesamte Kirchenvorstand spricht Frau Kaiser seinen großen Dank und die besten Segenswünsche aus!

(Text: Maurice Meschonat)

Unsere Konfifreizeit in Kirchähr

  • KGM Montabaur
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Unsere Konfifreizeit in Kirchähr

Vom 29.- 31.10.21 fand unsere Konfifreizeit in Kirchähr statt. Es war eine schöne Zeit, gefüllt mit Lachen, Spielen, Singen und Austauschen.

Geleitet wurde die Freizeit von Anna Meschonat und dem Team, außerdem unserem Gemeindepädagogen Hieu Duong. Stets begleitet wurden wir von dem Stichwort der Gnade Gottes, zu dem verschiedene Workshops und Stunden gestaltet wurden, außerdem fand jeden Abend eine Andacht statt.

Am ersten Tag unternahmen wir eine Fackelwanderung, bei dem die Konfirmanden über ihren Schatten springen mussten und ein Stück alleine durch das Dunkle laufen sollten. Danach fand eine Andacht statt, die bereits das Thema des nächsten Tages ansprach und zum Nachdenken anregte.

Am zweiten Tag fand vormittags der Workshop mit dem Titel „Scherben und Gold“ statt, bei dem man sich mit den Sachen beschäftigen sollte, die im Leben zerbrochen sind und wie daraus Neues entstehen kann. Nachmittags fingen wir an, in Kleingruppen den Gottesdienst für Sonntag vorzubereiten, den die Konfirmanden mit ihren eigenen Ideen gestalten sollten. Daraufhin schauten wir den Film „Luther“, wodurch der Reformationstag thematisiert wurde. Es folgte eine lockere Stunde, gefüllt mit Spielen und Reden. Am späten Abend fand eine Andacht statt, gestaltet von Hieu, die die Konfirmanden zur Zusammenarbeit aufforderte und erneut die Schwächen ansprach, die jeder Mensch hat.

Am letzten Tag feierten wir den, von den Konfirmanden vorbereiteten Gottesdienst, bei dem die Gruppen ihre jeweiligen Ergebnisse zusammentrugen. Nach dem Aufräumen hielten wir eine Abschlussrunde und spielten.

Es war eine intensive Zeit, in der wir uns alle besser kennenlernten, sehr persönliche Momente miteinander teilten, sehr viel zusammen lachten und wundervolle Tage zusammen verbringen durften. Es war beeindruckend, sehen zu dürfen, wie mutig und ehrlich die Konfirmanden agierten und ihre Gedanken teilten und wie gut sie zusammenarbeiten.

- Paula Jochens (Konfi-Teamerin)

Gut besuchter „letzter“ GoIn aus der Lutherkirche in Montabaur

Spende ging an die Notfallseelsorge Westerwald

Über 90 Menschen besuchten am Sonntag, 24.10.2021 den GoIn – das letzte Mal in der Lutherkirche. Es war eine besondere Atmosphäre. Mit dem Thema „Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser?“ konnte das GoIn-Team das ganze Spektrum des Leitgedankens „Vertrauen“ ausschöpfen.

Im Theateranspiel wurde verdeutlicht, wie anstrengend ein Leben sein kann, wenn nur Kontrolle zählt. Dagegen wurde von Pfarrerin Anne Pollmächer die ganze Bandbreite zum Vertrauen auf Gott, aber auch zum Vertrauen in zwischenmenschliche Beziehungen aufgezeigt.

Die Musikband sprach die Gottesdienstbesucher mit wunderschönen Lob-Preis-Liedern an. Der GoIn wurde abgerundet durch ein meditatives Angebot, das viele Gäste des Gottesdienstes annahmen. Sie konnten sich u.a. persönlich segnen lassen oder eine Postkarte an einen lieben Menschen schreiben. Diese Postkarten wurden vom Pfarrbüro versendet, so dass viele Adressaten die nächsten Tage direkt aus dem GoIn einen „Segensgruß“ bekamen. Mit einer Kollekte von über 300,00 Euro wurde an die Notfallseelsorge gespendet. Pfarrerin Ulrike Braun-Steinebach, die seit vielen Jahren die Notfallseelsorge im Westerwald leitet, informierte zuvor sehr persönlich über diese wichtige Arbeit.

Zum Schluss des Gottesdienstes dankte GoIn-Teamleiterin Anne Schäfer-Bösch allen Beteiligten, die den GoIn, der seit 2007 in der Regel vier Mal im Jahr in der Lutherkirche stattfand, mitgestaltet haben. Dazu gehört die Musikband, das Anspiel-Team, das Segensteam, das Dekorationsteam, das Pfarrteam und last but not least Stefan Schäfer, der für die gesamte Technik verantwortlich gewesen ist.

„Wir wollen nicht aufhören, dafür ist uns der GoIn und die GoIn-Besucher zu wichtig, aber wir müssen jetzt Altes loslassen und mit etwas Neuem beginnen. Wann, wo und wie der nächste GoIn aussieht, können wir noch nicht sagen. Aber wenn es soweit ist, werden wir rechtzeitig über Gemeindebrief, Homepage sowie die heimischen Medien berichten“, so Anne Schäfer-Bösch.

Mit einem abschließenden Lagerfeuer im Innenhof des Lutherzentrums konnten sich die Besucher bei Tee, Gebäck und guten Gesprächen stärken.

KGM Montabaur
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